Energiewende-Rat – Ein weiteres Plenergy-Projekt plenergy-blog
 

Energiewende-Rat

Der Energiewende-Rat beginnt in Kürze, und die Schüler*innen sind schon ganz aufgeregt, was sie jetzt alles hören werden. Unser Bürgermeister Lars Obermann leitet die Sitzung.

Weitere Politiker sind auch mit dabei, um unsere Argumente mit anzuhören.

Es wird zwischendurch eine Pause geben, um gemeinsam darüber zu reden und zu diskutieren.

Wir Schüler*innen werden zu Beginn eingeladen, heute zu einer Sitzung der Stadtabgeordneten um 19:30 Uhr zu kommen.

Während des Energiewenderats werden die Ideen der Fachausschüsse als Beschlussvorlagen vorgetragen und daraufhin wird abgestimmt, ob man dafür oder dagegen ist oder sich enthalten will.

Nach einer Testabstimmung geht es dann los mit dem ersten Antrag.

Teil 1

Strom: Die Schüler schlagen vor, dass die Lehrer*innen ein Coaching bekommen sollen, um nicht so viel Strom in der Schule zu verbrauchen. Die Mehrheit ist dafür, dass die Lehrer*inne ein Coaching kriegen, und ein Schüler meldet sich freiwillig, um es zu machen.

Gebäude: Es wird vorgeschlagen, dass mehr Luftwärmepumpen eingesetzt werden sollen, um die Umwelt weniger zu verschmutzen. Dieser Antrag wird angenommen.

Mobilität: E-Roller sollen im Landkreis Kassel eingesetzt werden, um nicht so viel CO2  auszustoßen. Nach langer Diskussion entscheidet sich die Mehrheit dafür.

Konsum: Es wird eine Upcycling Werkstatt vorgestellt, in die man Klamotten hingibt, die man nicht mehr haben möchte. Wenn sie kaputt sind, kann aus ihnen etwas neues gemacht und verkauft werden. Das war unser erster Antrag, der abgelehnt wurde.

Öffentlichkeitsarbeit: Es geht darum, dass bei jedem Umsatz von 500 Euro in der Mensa ein Baum in dem Schulwald gepflanzt werden sollte. Wenn es ein Obstbaum ist, könnte man ihn bereits in ein paar Jahren ernten und muss kein Obst mehr für die Mensa kaufen. Die Mehrheit empfand das als eine gute Idee.

Strom: Es wurde schon oft innerhalb der Schule darüber geredet und es kam jetzt wieder dazu, dass man einen digitalen Vertretungsplan fordert. Die Schüler*innen sind dafür, dass es endlich einen digitalen Vertretungsplan geben soll, damit sie nicht umsonst zur ersten Stunde in die Schule gehen.

Gebäude: Beim nächsten Antrag geht es darum, dass man an der Außenfassade mehr Dämmung anbringt, um die Kälte draußen zu lassen und die Wärme innen zu behalten. Für diesen Vorschlag gibt es mehr Zustimmung.

Mobilität: Es soll mehr Busse geben, damit die Busse am Morgen nicht so überfüllt sind und die Schüler*innen gut in die Schule kommen. Die Schüler*innen wären dankbar dafür, wenn es mehr Busse gäbe.

Konsum: Es soll eine Unterrichtsstunde geben zum Thema Konsum und soziale Gerechtigkeit. Dies wird abgelehnt.

Öffentlichkeitsarbeit: Es sollen „schicke“ Müllsysteme in Immenhausen aufgestellt werden. Dieser Antrag wird angenommen.

Teil 2

Strom: Es soll einen modernen Windpark im oder am Reinhardswald geben, der auch als Ausflugsziel genutzt werden kann und in dem man sich über Windkraft informieren kann. Die Mehrheit ist dafür.

Gebäude: Die Kosten für Solarzellen sollen zu 10% übernommen werden. Die restlichen 90% soll man in Raten abbezahlen dürfen. Dazu gab es keine Fragen und die Mehrheit war dafür.

Mobilität: Die Busse sollen halbstündig in Immenhausen-Espenau fahren. Es gibt dafür eine knappe Mehrheit.

Konsum: Die Bücher und Arbeitsblätter sollen durch iPad ersetzt werden. Eine große Mehrheit ist dafür, dass man es umsetzt.

Öffentlichkeitsarbeit: Es soll einen Wettbewerb in jeder Schule geben und wer den meisten Müll sammelt, soll einen Preis bekommen. Der Antrag wird abgelehnt.

Strom: Es soll mit LED Beleuchtung automatisiert werden, wie hell es ist, und die Heizungen sollen auch automatisiert werden. Dieser Antrag wird angenommen.

Gebäude: Weitere Solarzellen auf den Dächern der Schule, um mehr Strom zu sparen. Es sind alle dafür, dass es angenommen wird.

Mobilität: Ersetzen der Kleinbusse durch Elektrobusse. Dieser Antrag wird abgelehnt.

Konsum: Es soll ein CAAF Festival (Create awarness about Food) im Landkreis Kassel angeboten werden, zu dem man freiwillig hingehen kann. Bei dem Festival soll es um Abfall, MHD, Herkunft der Lebensmittel und mehr gehen. Der Antrag wurde angenommen.

Öffentlichkeitsarbeit: Es soll eine Internetseite erstellt werden, auf der Leute ihre eigenen Ideen teilen können. Die besten Ideen sollen einen Preis bekommen. Dieser Antrag wurde nach einer längeren Diskussion angenommen.

 

Zum Schluss hat man sich bei allen bedankt, die heute gekommen sind. Die Sitzung wurde mit einigen Schlusswörtern beendet. Doch vorher hat die Dokugruppe ihre Arbeit vorgestellt.